Jobtypen

Autoresponder

In TTC-Cosmos ist ein Autoresponder integriert, der in der Lage ist, in zwei unterschiedlichen Modi zu arbeiten:

1.)  Newsletter: Meldet sich ein neuer Benutzer über Mail an (oder wird in der Konsole als Benutzer aufgenommen), bekommt er immer den zeitlich letzten Newsletter und in der Zukunft alle neuen.

2.)  Autoresponder: Meldet sich ein neuer Benutzer über Mail an (oder wird in der Konsole als Benutzer aufgenommen), bekommt er alle eingetragenen Dokumente, der Reihenfolge nach, im festgelegten Rhythmus (z.B. alle zwei Tage das nächste Dokument). Dieser Respondertyp kann genutzt werden um Seminarunterlagen „Scheibchenweise“ zu verteilen. Alle zukünftigen Unterlagen werden dann automatisch verteilt, auch wieder im angegebenen Rhythmus.

Ein Autoresponder wird zunächst in der Management-Konsole konfiguriert. Danach kann ein Job dieses Typs dafür genutzt werden, die Autoresponder-Funktion in der gewünschten Häufigkeit zu starten (z.B. alle zwei Minuten oder einmal am Tag etc.).

 

Bedingung prüfen

Dieser Jobtyp dient hauptsächlich Überwachungsaufgaben. Er ist in der Lage, Infobänder (oder einen anderen Job) zu starten, wenn die Prüfung erfolgreich war, aber auch, wenn ein Fehler aufgetreten ist. Folgende Zuständen können geprüft werden:

1.) Datei prüfen – Prüft das Vorhandensein einer Datei (lokal oder auf einem Share)

2.) Pfad Dateien prüfen – Prüft das Vorhandensein von beliebig vielen Dateien in einem Pfad anhand des Inhalts der Dateien. Es kann ein Text gesucht werden, der zwischen zwei Markern in der Datei steht. Der gefundene Text kann dann weitergeprüft bzw. verarbeitet werden (z.B. Die Temperatur eines IP-Thermometers aus einer Web-Seite ermitteln). Es kann festgelegt werden, ob eine Datei nach absolvierter Prüfung gelöscht werden soll.

3.) Pfad Dateien zählen – Zählt Dateien in einem Pfad. Es kann gewählt werden, welche Dateien gezählt werden sollen: Alle, Älter als, In einem Zeitraum, Jünger als. Es wird jeweils das Dateidatum der letzten Änderung zugrunde gelegt.

4.) Pfad prüfen – Prüft das Vorhandensein eines Pfads (lokal oder auf einem Share)

5.) Ping ausführen – Prüft, ob eine Komponente im Netzwerk auffindbar ist.

6.) SQL-Abfrage ausführen – Führt einen SQL-Select aus. Der Wert in der Ergebnistabelle (Zeile 1 und Spalte 1) kann inhaltlich geprüft werden (siehe „Pfad Dateien prüfen“).

7.) Text prüfen – Ein hinterlegter Text oder der Inhalt eine Systemvariablen kann inhaltlich geprüft werden (siehe „Pfad Dateien prüfen“).

8.) Windows Prozess prüfen – Prüft, ob ein Prozess läuft oder ob eine angegebene Datei gesperrt ist. Bei negativem Ergebnis kann ein Programm gestartet werden (in der Session des Schedulers, des Systems oder des angemeldeten Benutzers).

Windows Service prüfen – Prüft, ob die angegebenen Services laufen und versucht Services, die beendet sind, zu starten. Es kann durch einen „Knopfdruck“ eine Service-Listendatei erstellt werden, die alle installierten Dienste und deren aktuelle Zustände zeigt. Diese Liste kann auch als „Sollzustand“ für die Prüfung der Dienste hinterlegt werden.

 

Bericht erstellen

Dieser Jobtyp erstellt eine Textdatei, die alle Einstellungen eines Jobs, einer Kette (und deren Jobs) oder einer Zeitsteuerung (und deren Kette und Jobs) enthält. Es kann ein Papierausdruck zur Offline-Dokumentation erfolgen. 

 

Computer ausschaltenComputer neu starten

Mithilfe dieser Jobtypen ist es mögliche Computer (auf denen TTC-Cosmos läuft) herunterzufahren oder neu zu starten. Es kann ein Benutzer und ein Kennwort angegeben werden, der beim nächsten Starten des Computers angemeldet werden soll. Diese Funktion ist gedacht um z.B. Dashboard-Computer, Anzeigetafeln oder Server periodisch automatisiert auszuschalten oder neu zu starten. 

 

Computer starten (Wake on LAN)

Unterstützt ein Computer die Funktion (Wake on LAN), kann TTC-Cosmos diesen Computer über einen Netzwerkbefehl („Magic packet“) starten. Die Voraussetzung ist, dass der Computer im selben Netzwerksegment steht, wie der jobausführende Computer. 

 

Datei empfangen (HTTP)

Für das Empfangen und Speichern von Dateien auf Web-Servern gibt es drei Methoden:

1.) Einzelne Datei (Standard http) – Empfängt die angegebene Datei vom Web-Server. Die Datei kann im angegeben Zielpfad beim Download umbenannt werden.

2.) Über Indexdatei (Standard http) – Empfängt alle Dateien eines Webservers, oder die einer Wildcard entsprechen. Hierzu muss auf dem Webserver ein „Indexdatei“ gespeichert sein. Ein TTC-Cosmos-Computer kann eine „Indexdatei“ mithilfe des Jobtyps „Pfad Indexdatei erstellen“ anlegen.

Einzelne Datei (Internet Explorer) – Beim Download wird im Hintergrund ein Internet Explorer als „Objekt“ gestartet. An dieses Objekt kann dann eine Liste vorgefertigter Befehle zur Navigation, zum Download und zum Screenshot hinterlegt werden, die bei der Ausführung im Batch-Verfahren abgearbeitet werden.
 

Datei komprimieren

Mit diesem Jobtyp lassen sich einzelne Dateien, bzw, Dateien, die einer Wildcard entsprechen, komprimieren. Als Zielformat stehen „GZip“ und „Zip“ zur Verfügung. Die Verarbeitungsreihenfolge kann gewählt werden (Keine Sortierung, nach Dateiname oder nach letztem Änderungsdatum). Wird als Zielformat „Zip“ verwendet, ist es möglich die Zieldatei mit einem Kennwort zu schützen.

 

Datei kopierenDatei verschieben

Mit diesem Jobtyp lassen sich einzelne Dateien, bzw. Dateien, die einer Wildcard entsprechen, kopieren bzw. verschieben. Handelt es sich um lesbare ASCII-Dateien, kann zusätzlich auf eine Zeichenkette im Dateiinhalt geprüft werden. Die Verarbeitungsreihenfolge kann gewählt werden (Keine Sortierung, nach Dateiname oder nach letztem Änderungsdatum).

Wird als Ziel nur ein Pfadname (erkennbar am „\“ am Ende oder zusätzlich noch die Wildcard „*.*“) festgelegt, werden alle Dateien der gewählten Sortierung nach in den Zielpfad kopiert.

Wird als Ziel ein Dateiname angegeben, dann bleibt am Ende des Kopiervorgangs im Ziel nur die, nach der Sortierung letzte, Datei als Zieldatei übrig. Alle Dateien werden dann nämlich der Reihenfolge nach auf denselben Zieldateiname kopiert. Diese Funktion ist hilfreich, um aus einer Gruppe gleichartiger Dateien nur die neueste herauszusuchen.

Allerdings ist es in diesem Fall auch möglich, mit Hilfe eines speziellen TTC-Cosmos-Ersetzer alle Quelldateien im Zielpfad wiederzufinden und zwar mit einer angehängten Sequenznummer (Die Sequenz kann täglich, monatlich und jährlich zurückgesetzt werden).

Es ist möglich alle gängigen Kodierungen während des Kopiervorgangs zu ändern. Haben zum Beispiel Dateien aus dem Internet die Kodierung „UTF-8“, intern benötigt wird aber „Windows 1250“, kann dieser Jobtyp die Konvertierung vornehmen.

Auch kann eingestellt werden, dass bei einem Durchlauf nur Dateien betrachtet werden, deren Änderungsdatum älter ist als eine angegebene Anzahl von Sekunden. So kann verhindert werden, dass Dateien die gerade noch von einem anderen Prozess beschrieben werden, zu früh und deshalb unvollständig kopiert werden.
 

Datei löschen

Mit diesem Jobtyp lassen sich einzelne Dateien, bzw. Dateien, die einer Wildcard entsprechen, löschen. Handelt es sich um lesbare ASCII-Dateien, kann zusätzlich auf eine Zeichenkette im Dateiinhalt geprüft werden.

 

Dateien empfangen FTP

Dieser Jobtyp empfängt regelbasiert Dateien von einem FTP- oder SFTP-Server. Es kann festgelegt werden, ob Unterverzeichnisse betrachtet und ob diese lokal erstellt werden sollen. Es kann lokal dasselbe Dateiänderungsdatum verwendet werden, wie auf dem Server (standardmäßig bekommen FTP-Download-Dateien immer das aktuelle Datum). Es können nur Dateien mit dem Änderungsdatum eines bestimmten Tages betrachtet werden oder die einer bestimmten Wildcard entsprechen.

Mithilfe von Empfangsregeln ist es möglich, ein und dieselbe Datei in mehreren Verzeichnissen gleichzeitig zu speichern und zu Dokumentationszwecken auch gleich zu archivieren.

Eine Datei wird auf dem Server nur dann gelöscht (wenn das Löschen überhaupt erwünscht ist), wenn alle Regeln korrekt verarbeitet wurden. Konnte z.B. ein Zielpfad in einer Regel nicht erreicht werden (Netzwerkproblem), gilt die Datei als nicht empfangen.

 

Dateien empfangen WEBDAV

Dieser Jobtyp empfängt regelbasiert Dateien von einem WDAV-Server. Weitere Einstellungen: Siehe „Dateien empfangen FTP“.

 

Dateien extrahieren (ZIP)

Mit diesem Jobtyp können Zip-Dateien in der angegebenen Reihenfolge (z.B. älteste Dateien zuerst) entpackt werden. Es kann auch festgelegt werden, ob die ZIP-Dateien nach erfolgreicher Arbeit gelöscht werden sollen.

 
Dateien konvertieren (ESS nach KISS) / Dateien konvertieren (KISS nach ESS) (*1)

Diese Jobtypen transferieren das Excel-KISS-Format in das XML-ESS-Format. Beide Formate werden für den Energiehandel benötigt. 

 

Dateien löschen

Dieser Jobtyp löscht alle Dateien, die einer Wildcard-Liste entsprechen, innerhalb eines Pfads. Die zu löschenden Dateien können auch zusätzlich durch Ausschlusslisten für Dateiendungen oder Unterverzeichnisse eingeschränkt werden.
Es kann zusätzlich festgelegt werden, dass nur Dateien gelöscht werden, die älter sind als eine angegebene Zeitdauer. Dieser Jobtyp wird häufig dafür verwendet, um Verzeichnisse zu bereinigen.

 

Dateien splitten / Dateien mergen

Große Dateien können vor dem Versand in kleine Teilstücke (die Größe ist auswählbar) zerlegt und nach dem Empfang in der Gegenstelle wieder zusammengefügt werden. Damit können große Dateien z.B. auch via Mail versendet werden.

 

Dateien verschieben

Dieser Jobtyp verschiebt alle Dateien, die einer Wildcard-Liste entsprechen, in einen anderen Pfad. Es kann angegeben werden, welche Strategie verwendet werden soll, wenn eine Datei im Zielpfad bereits vorhanden ist (Option: Überschreiben):

1.)  Immer: Ohne weiteres überschreiben.

2.)  Nur mit neueren Dateien: Ausschlaggebend ist das letzte Änderungsdatum.

3.)  Nur mit ungleichen Dateien: Es wir auch der Dateiinhalt geprüft.

4.)  Nie: Die betroffenen Dateien werden nicht verschoben und bleiben also im Quellpfad stehen.

Neuen Dateinamen erzeugen: Die Dateien werden verschoben, bekommen aber einen zusätzlichen Datumsstempel im Dateinamen selbst angehängt. Damit werden die im Ziel vorhanden Dateien nicht überschrieben.

 

Dateien versenden (FT)

Diese Versandart bedingt auf der Gegenstelle einen TTC-Cosmos-Computer, auf dem die entsprechende Server-Funktion aktiviert wurde (in den Einstellungen des Schedulers). Die Kommunikation erfolgt dann über einen einzigen IP-Port (FTP, SFTP, etc. erfordern, im Gegensatz dazu, immer mehrere Ports, die auf den Firewalls freigeschaltet werden müssen).

 
Dateien versenden (FTP)

Dieser Jobtyp versendet regelbasiert Dateien zu FTP- oder SFTP-Servern. Es können Unterverzeichnisse berücksichtigt werden. Auch können vor dem Versand Hash-Dateien erstellt werden (die dann auch mitversendet werden). Ist der Empfänger auch in der Lage, Hash-Dateien zu erzeugen, kann er prüfen, ob eine Datei vollständig und richtig angekommen ist. 
Mithilfe von Versandregeln ist es möglich, ein und dieselbe Datei zu mehreren Servern gleichzeitig zu versenden und zu Dokumentationszwecken auch gleich zu archivieren.
Eine lokale Datei wird nur dann gelöscht (wenn das Löschen überhaupt erwünscht ist), wenn alle Regeln korrekt verarbeitet wurden. Konnte z.B. ein Server in einer Regel nicht erreicht werden (Netzwerkproblem), gilt die Datei als nicht versendet.

 

Dateien versenden (WEBDAV)
Dieser Jobtyp versendet regelbasiert Dateien zu WDAV-Servern. Weitere Einstellungen: Siehe „Dateien empfangen FTP“.

 
Datenbank komprimieren
Microsoft Access Datenbanken müssen von Zeit zu Zeit komprimiert (und repariert) werden, wie andere Datenbanksystem auch. Bei diesem Vorgang werden als gelöscht markierte Datensätze physikalisch gelöscht und Indices reorganisiert etc. – sozusagen alle Wartungstätigkeiten durchgeführt. Eine Access-Datenbank kann nur reorganisiert werden, wenn keine Benutzer damit arbeiten. Deswegen bietet TTC-Cosmos mit diesem Jobyp die Möglichkeit, die Reorganisation auf Zeitpunkte zu legen, an denen kein Benutzer mit der Access-Datenbank arbeitet.
 

EDIFact fehlende CONTRLs erstellen (*1)
Für den Datenaustausch zwischen Energieunternehmen existiert die Regel, dass bis zum Folgetag 12:00 Uhr alle eingegangenen Nachrichten mit einer CONTRLs-Nachricht beantwortet sein müssen. Im Falle, dass die nachfolgenden Systeme momentan nicht zur Verfügung stehen, kann TTC-Cosmos noch nicht beantwortete EDIFact-Nachrichten mit CONTRLs beantworten.

 
EDIFact fehlende CONTRLs mahnen (*1)
Falls EDIFact-Nachrichten versendet wurden, die bis zum Folgetag 12:00 Uhr unbeantwortet geblieben sind, ist es mit diesem Jobtyp möglich, die/den Marktkommunikationsverantwortlichen der jeweiligen Gegenstelle darüber in Kenntnis zu setzen.
 
EDIFact Listen exportieren / EDIFact Listen importieren (*1)
Für den Versand von EDIFact-Nachrichten sind je nach Nachrichtentyp Versandlisten notwendig, nämlich: Welchem EDIFact-Partner ist welche Mail-Adresse zugeordnet. Hierfür gibt es eine Marktregel, die vorschreibt, dass diese Kombination eindeutig sein muss. Für den Empfang der EDIFact-Nachrichten sind je nach Nachrichtentyp Empfangslisten notwendig, z.B.: Zuordnung der Entnahmestellen, Bilanzkreise, etc. Für die Pflege der EDIFact-Listen- und sonstigen Einstellungen, gibt es im Anwendungsbaum einen eigenen Bereich (*1).Die EDIFact-Listen (Versand und Empfang) werden grundsätzlich in einem eigenen Bereich im Anwendungsbaum erstellt und gepflegt. Es gibt aber auch Installationen, in denen die Listen von einem Vorgängersystem bereitgestellt werden oder bearbeitet werden. Diese Jobtypen stellen die Möglichkeit zum Import und Export der Listen über „CSV“-Dateien bereit.
 
LDAP Verzeichnisabgleich (*2)
Mit diesem Jobtyp ist es möglich einen Abgleich mit der Anmeldedatenbank einer Windows Domäne durchzuführen. Hierbei werden alle Benutzer, alle Gruppen und Container und alle Beziehungen der Objekte untereinander der Domäne zu TTC-Cosmos übernommen. Diese Informationen stehen dann zum Versand von Infobändern zur Verfügung z.B.: Welche Benutzergruppe soll ein Infoband bekommen. Oder welcher Standort oder welches Land soll informiert werden. Die Daten werden abgeglichen, weil die Suche nach Zugehörigkeiten in der Anmeldedatenbank während des Infobandversands zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

Infobänder werden immer als Einzelmeldungen versendet und nicht als „Broadcast“. Damit wird sichergestellt, dass nur Benutzer benachrichtigt werden, die dafür vorgesehen sind.

Außer dem Abgleich der Windows-Anmeldedatenbank steht auch eine Verwaltung von IP4-Netzwerkbereichen zur Verfügung. Wird ein Infoband an Benutzer bzw. Gruppen oder Container versendet, ermittelt TTC-Cosmos anhand der Anmeldedaten alle einzelnen Benutzer (die die Information erhalten sollen) und danach die Arbeitsplätze, an denen ein Benutzer zurzeit angemeldet ist. Erst dann wird ein Infoband „zielgerichtet“ versendet. Wird ein Infoband an einen Arbeitsplatz, eine IP-Adresse- oder Bereich versendet, bekommet jeder der Benutzer, der gerade auf den betroffenen Computern angemeldet ist, die Nachricht zugestellt.
 

Mails empfangen (POP / IMAP)
Dieser Jobtyp empfängt regelbasiert Mails von einem POP- oder IMAP-Server (oder „.EML“-Dateien aus einem Dateipfad). Es kann entschieden werden, ob eine Mail, falls keine Regeln dafür gefunden wurden, bei den nächsten Durchläufen noch einmal geprüft werden oder dann auf dem Mail-Konto verbleiben soll. Die grundsätzliche Entscheidung was mit einer Mail während des Empfangs passieren soll, wird in den Mailregeln getroffen, z.B.:

1.) Angehängte Dateien in einen Pfad abstellen.

2.) „Zip“-Dateien extrahieren.

3.) Mail weiterleiten an einen anderen Empfänger (mit oder ohne Originalabsender.

4.) Automatische Erkennung von EDIFact (*1), ESS oder Bahnstrom-Nachrichten mit Dokumententyp spezifischen Verarbeitungsregeln und entsprechenden Empfangslisten (*1).

5.) Erkennung XML-Mails, die an interne Systeme ohne eigene Mailanbindung weitergeleitet werden können.

6.) Erkennung TTC-Cosmos-spezifischer  Objekte (Infobänder, Zeitüberwachungen, Aktivitäten, etc. für Netzwerk-Management-Anwendungen)

Mit den separaten Weiterleitungsregeln ist es möglich sowohl Mails, als auch eingegangene Einzeldateien schon direkt beim Empfang zu archivieren.

 
Mails überwachen (POP / IMAP)

Dieser Jobtyp überwacht, ob Mails auf dem angegebenen Konto eingegangen sind. Er kann direkt Infobänder starten und damit z.B. die Betreuer des Mail-Kontos informieren. Z.B. sind nach dem Abholvorgang noch Mails auf einem Konto und sind diese Mails älter als z.B. eine Stunde, dann kann ein Administrator alarmiert werden.

Außerdem kann dieser Jobtyp genutzt werden, um Mails die ein bestimmtes Alter überschritten haben, automatisiert zu löschen.
 
Mails versenden (SMTP)
Dieser Jobtyp versendet regelbasiert Mails über einen SMTP-Server. Es werden alle notwendigen Einstellungen für den Versand von EDIFact-Mails unterstützt (z.B. SMIME-, Inhalts-, Signatur-Verschlüsselung, Hash, etc.). Die grundsätzliche Entscheidung was mit einer Datei während des Versands passieren soll, wird in den Mailregeln getroffen, z.B.:

1.) Welche Datei wird zu welcher Mail-Adresse versendet.

2.) Automatische Erkennung von EDIFact(*1), ESS oder Bahnstrom-Nachrichten mit Dokumententyp spezifischen Verarbeitungsregeln und entsprechenden Versandlisten(*1).

3.) Datei-Versand an beliebig viele Empfänger.

4.) Verschlüsselung, Kompression, Versand von Signaturen (SMIME) kann eingeschaltet werden.

Mit den separaten Weiterleitungsregeln ist es möglich, sowohl Mails als auch ausgegangene Einzeldateien schon direkt beim Versand zu archivieren.

 
Makro ausführen Excel

Excel-Dateien können durch TTC-Cosmos auch inhaltlich geändert werden. Es ist möglich Zellen zu beschreiben, zu löschen oder farblich zu unterlegen und hervorzuheben, oder Zellinhalte „auseinander zu nehmen“ und in separate Zellen zu schreiben. Auch können auf Tabellenblättern „Wasserzeichen“ platziert werden (z.B. „Vorläufig“). Hierzu stellt TTC-Cosmos vorgefertigte Befehle zur Verfügung. Beim Ausführen eines Jobs diesen Typs wird im Hintergrund eine Instanz von Excel gestartet (Wichtig: Excel muss dazu installiert sein). Grundsätzlich stehen zwei Varianten der „Fernsteuerung“ von Excel zur Verfügung.

 

Standardmäßig: Betrieb über die DCOM-Schnittstelle von Microsoft. DCOM ist eine Schnittstelle zum „Fernsteuern“ von Objekten unter Windows.

 

Falls DCOM aus Sicherheitsgründen nicht zur Verfügung steht:

Excel wird im Hintergrund von TTC-Cosmos, ganz normal gestartet. In den Startparameter werden die Fernsteuerungsbefehle „mitgegeben“. Ein von TTC-Cosmos gestartetes „Init“-Makro wertet diese Parameter aus und startet die gewünschten Funktionen.

 

Welche der beiden Methoden eingesetzt wird, muss in der jeweiligen Umgebung erprobt werden. Die Standard-Einstellung „DCOM“ ist für die meisten Fälle die Richtige.

 
Netzwerkpfad trennen / Netzwerkpfad verbinden
Es können Laufwerksverbindungen auf Server-Laufwerke (Shares) verbunden und getrennt werden. Für die Verbindungen können separate Benutzerdaten hinterlegt werden. Es ist also möglich eine anderes Benutzerkonto zu verwenden als das, womit TTC-Cosmos gestartet wurde. Das Verbinden von Laufwerken fubktioniert auch dann, wenn TTC-Cosmos in der Dienste-Umgebung gestartet wurde.
 
Objekte Versenden (SMTP / Syslog)

Mit diesem Jobtyp können bestimmte Objekte (Infoband, Aktivität, Zeitüberwachung, etc.) als Mail, Syslog, FTP-Datei oder Datei erstellt und versendet werden. Haupteinsatz ist die Überwachung von Computern zu Netzwerkmanagementzwecken. Beispiel: Ein TTC-Cosmos-Computer versendet alle 10 Minuten ein Alive-Mail (Zeitüberwachung). In der Gegenstelle wird eine Zeitüberwachung aktualisiert. Findet die Aktualisierung nicht statt (in einem definierten Zeitraum), dann muss sich ein Techniker darum kümmern. Sehr einfach und nur mit Standardmitteln wie Mail realisiert. Zusätzlich kann das Zeitüberwachungsobjekt auch einen Auszug der letzten Eventlogs enthallten, was dem Techniker die Fehlersuche erleichtert.

Mit dem Infoband-Objekt ist es möglich, Infobänder von anderen Anwendungen oder aus der Entfernung per Mail zu starten.
 
Pfad kopieren / Pfad verschieben

Mit diesen Jobtypen können komplette Pfade mit Unterverzeichnissen kopiert oder verschoben werden. Es werden alle Dateien die einer Wildcard-Liste entsprechen, einbezogen (Standard „*.*“).Die zu löschenden Dateien können auch zusätzlich durch Ausschlusslisten für Dateiendungen oder Unterverzeichnisse eingeschränkt werden. Auch kann festgelegt werden, dass Dateien nur dann kopiert oder verschoben werden, wenn sie neuer oder ungleich (abhängig vom Dateiinhalt) sind, falls diese Dateien im Zielpfad schon existieren.
Es ist möglich, Dokumentationsdateien zum späteren Nachweis zu erstellen (im „CSV“-Format) oder die Dateien, für die eine Aktion stattgefunden hat, mit Zeitstempel im Datei-Logbuch zu verzeichnen, damit alle Dateibewegungen im Nachhinein nachvollziehbar sind.

 
Pfad abgleichen

Wurden alle Dateien vom Quellpfad in den Zielpfad kopiert, unterscheiden sich Quell- und Zielpfad nur noch in den Dateien, die im Zielpfad vorher schon vorhanden waren, nicht aber im Quellpfad. Mit diesem Jobtyp ist es möglich diese Dateien zu finden und im Zielpfad zu löschen. Als Ergebnis sollten zwei identische Pfade entstehen.

Auch hier können Dokumentationsdateien und das Datei-Logbuch aktualisiert werden (siehe Jobtyp „Pfad kopieren“).
 
Pfad vergleichen und dokumentieren

Mit diesem Jobtyp können zwei Pfade miteinander verglichen werden. Es werden keine Dateien kopiert, verschoben oder gelöscht. Dieser Jobtyp dient nur Dokumentationszwecken.

Auch hier können Dokumentationsdateien und das Datei-Logbuch aktualisiert werden (siehe Jobtyp „Pfad kopieren“).
 
Pfad löschen

Dieser Jobtyp löscht alle Dateien, die einer Wildcard-Liste entsprechen, innerhalb eines Pfads und seiner Unterverzeichnisse. Es können komplette Unterverzeichnisstrukturen gelöscht werden oder nur die enthaltenen Dateien. Die zu löschenden Dateien können auch zusätzlich durch Ausschlusslisten für Dateiendungen oder Unterverzeichnisse eingeschränkt werden.

Es kann zusätzlich festgelegt werden, dass nur Dateien gelöscht werden, die älter sind als eine angegebene Zeitdauer. Dieser Jobtyp wird häufig dafür verwendet, um Verzeichnisse zu bereinigen.
 
Pfad kopieren (Backup - in eine Datenbank) / Pfad kopieren (Restore - aus einer Datenbank)

Mit Hilfe diese Jobtypen, können ganze Verzeichnisstrukturen in einer SQL-Server-Datenbank abgelegt und wiederhergestellt werden. Auch hier kann eingestellt werden, dass nur Dateien übertragen werden, die neuer sind oder sich inhaltlich verändert haben. Zu diesem Zweck wird eine „XML“-Informationsdatei erzeugt, in die notwendige Informationen abgelegt werden. Alle weiteren Einstellungen entsprechen dem Jobtyp „Pfad kopieren“.
Mit diesen Jobtypen ist es auch möglich, Daten von Standort zu Standort zu übertragen, sobald eine Datenbankverbindung zur Verfügung steht. Die Daten werden in der Datenbank Im Format “GZip“ komprimiert abgelegt. Hash-Dateien sorgen dafür, dass Kopierfehler vermieden werden.

 
Pfad löschen (Bereinigen – einer Datenbank)
Beim Kopieren von Dateien oder Verzeichnisstrukturen in eine Datenbanktabelle kann angegeben werden, wie lange Dateien in der Tabelle maximal verweilen sollen („Ablaufdatum“) Dieser Jobtyp übernimmt für abgelaufene Dateien den Löschvorgang.
 

Pfad kopieren (Backup - in einen Pfad / Pfad kopieren (Restore - aus einem Pfad)

Im Prinzip funktioniert dieser Jobtypen genauso, wie die Joptypen „Backup und Restore in/aus einer Datenbank“. Der Unterschied besteht darin, dass das Kopierziel ein flacher Pfad (ohne Unterverzeichnisse) ist. Trotzdem wir sichergestellt, dass sich gleichnamige Dateien aus unterschiedlichen Unterverzeichnissen nicht gegenseitig überschreiben. Auch hier können nur neuere oder veränderte Dateien betrachtet werden, ebenfalls mit einer entsprechenden „XML“-Datei. Wurden aus dem Quellpfad Dateien entfernt, wird auch diese Information in den „einen Pfad“ weitergegeben.

Dieser Jobtyp kann verwendet werden um komplexe Verzeichnisse von Standort zu Standort zu übertragen, indem Standard Verbindungswege wie FTP, SFTP, WebDAV und sogar Mail zur Übertragung verwendet werden können.

 
Programm unter Windows starten

Mit diesem Jobtyp lassen sich Standard Windows Programme in die Automatisaierung mit einbinden. Die Programme lassen sich, abhängig davon wie TTC-Cosmos installiert wurde, in unterschiedlichen Benutzerkontexten starten. Läuft TTC-Cosmos in der Dienste-Umgebung, kann ein Programm im selben Kontext wie TTC-Cosmos selbst, in Windows-System-Kontext oder Kontext des angemeldeten Benutzers gestartet werden. Ist TTC-Cosmos als Anwendung im Kontext des angemeldeten Benutzers gestartet, kann auch das zu startende Programm nur in diesem Kontext laufen.

Der Jobtyp bietet, durch die flexibel Auswahl des Benutzerkontextes und der damit einhergehenden unterschiedlichen Benutzerberechtigungen, das Potential für das Verteilen von Software oder sonstiger systemnaher Aufgaben.

TTC-Cosmos kann angewiesen werden, eine angegebene Zeitspanne auf die Beendigung des externen Programms zu warten und das Programm bei Überschreitung dieser maximalen Laufzeit zu beenden.
 
Prozesse abbrechen /  Service beenden
Der Jobtyp ist in der Lage Prozesse und Windows-Services abzubrechen, um z.B. unbeaufsichtigte Installationen zu starten oder Datenbanken ohne Sperrungen zu warten oder zu kopieren.
 
Service starten
Der Jobtyp ist in der Lage Windows-Services zu starten. Eine Jobkette könnte z.B. einen Datenbankdienst beenden, ein Backup durchführen und dann den Datenbankdienst wieder starten.
 
SQL Download ausführen

Mit diesem Jobtyp ist es möglich Daten aus SQL-Tabellen in Excel- oder „.CSV“-Dateien zu speichern. Im Falle von Excel-Zieldateien lassen sich vorformatierte Vorlagen verwenden oder neue Dateien erstellen. Es ist möglich, das Tabellenblatt zu wählen und die Startzelle bzw. Spalte vorzugeben.

Wichtig: Für den Download von Daten in Excel-Tabellen muss Excel selbst nicht installiert sein.


Nach dem Download kann unmittelbar eine Makro-Verarbeitung stattfinden. Die Einstellungen und Funktionen entsprechend dem Jobtyp „Makro ausführen (Excel)“ (Wichtig: Excel muss dazu installiert sein).
 
Steckdose schalten

TTC-Comos bietet viele Funktionalitäten, um Netzwerkmanagement- und Überwachung durchzuführen. Eine dieser Funktionen ist das Schalten von Netzwerk- oder IP-Steckdosen. Es werden mehrere namhafte Hersteller von IP-Steckdosen unterstützt.

Sehr nützlich ist diese Funktion zum Neustart von Servern aus der Ferne. Auch automatische Lichtsteuerungen sind möglich, sowie das Aus- und Einschalten von Computern, die nicht 24 Stunden am Tag benötigt werden.

Im Anwendungsbaum findet sich für die IP-Steckdosen im Bereich „Überwachung“ ein eigener Menüpunkt, einerseits zur Konfiguration, andererseits zur Überwachung und manuellen Bedienung der Steckdosen.
 
Überwachung

Folgende Überwachungsobjekte lassen sich im Anwendungsbaum von TTC-Cosmos definieren:

1.)  IP-Verbindungen (geprüft wird via Ping und, wenn angegeben, das Vorhandensein einer Windows-Freigabe inkl. der verfügbaren Speicherkapazität).

2.)  Verzeichnisse (geprüft wird eine Festplatte oder eine Windows-Freigabe und die jeweilige Anzahl gespeicherter Pfade und Dateien, die älter sind als eine angegebene Zeitspanne).

3.)  IP-Steckdosen (geprüft wird der momentane Schaltzustand)

4.)  Zeitüberwachungen (geprüft wird die letzte Aktualisierung durch einen Job, ein eingegangenes Mail oder einer Syslog-Meldung).

Alle diese „Überwachungen“ lassen sich mit diesem Jobtyp untersuchen und falls notwendig, ist es möglich dem zuständigen Administrator eine Meldung über das Infoband-System zukommen zulassen (Infoband, Aktivität, SMS, Mail, …).
 
Warten
Der „einfachste“ Jobtyp in TTC-Cosmos ermöglicht es, einfach nur z.B. zwischen zwei Aufgaben eine angegebene Wartezeit verstreichen zulassen. Er kann allerdings auch genutzt werden, um Meldungen ins Anwendung-Logbuch einzutragen oder die derzeitigen Zustände der System-Variablem des ausführenden Computers ins Logbuch zu übernehmen. Diese System-Variablen können z.B. im Jobtyp „Bedingung prüfen“ verwendet werden.
 
Zeitabgleich mit Timeserver
TTC-Cosmos kann die Zeit des Computers mit der eines Internet-Servers abgleichen. Diese Jobtyp ist dann nützlich, wenn keine andere Zeitquelle zur Verfügung steht. Soll dieser Jobtyp genutzt werden, muss der Windows-Zeitgeberdienst deaktiviert sein. Der ausführende Benutzer muss das Recht besitzen die Systemzeit einzustellen.
 
Zeitüberwachung aktualisieren

TTC-Comos bietet viele Funktionalitäten, um Netzwerkmanagement- und Überwachung durchzuführen. Eine dieser Funktionen ist das Aktualisieren von Zeitüberwachungen.

Sehr nützlich ist diese Funktion, um periodisch z.B. Lebenszeichen von Computern, Informationen in einer Datenbanktabelle oder Dateiinhalte zu prüfen.

Im Anwendungsbaum findet sich für die Zeitüberwachung im Bereich „Überwachung“ ein eigener Menüpunkt, einerseits zur Konfiguration, andererseits zur Überwachung.

Beispiel:

· In einem Netzwerk befindet sich ein IP-Thermometer, das den Serverraum überwacht. Dieses kann per http-Request abgefragt werden (Jobtyp: „Dateien empfangen (HTTP)“. 

· Die heruntergeladene Datei wird inhaltlich geprüft (Jobtyp: „Bedingung prüfen“).

· Die entsprechende Zeitüberwachung wird aktualisiert (dieser Jobtyp)

· Die drei Jobs werden in einer Kette zusammengefasst und über die Zeitsteuerung alle 10 Minuten gestartet.

Jetzt müssen zwei Gesichtspunkte untersucht werden:

1.) Wurde die Zeitüberwachung im erwarteten Zeitraum (mindestens ein Mal in 10 Minuten) aktualisiert oder antwortet z.B. das IP-Thermometer nicht auf die Anfrage.

2.) Ist der erwartete Wert innerhalb der festgelegten Toleranz.

Ist einer der zwei Gesichtspunkte negativ, gilt die Zeitüberwachung als fehlerhaft und wird in der Liste der Zeitüberwachungen rot markiert und beim Jobtyp „Überwachung“ als Fehler erkannt und z.B. als Infoband gemeldet.

 

Die Aktualisierung einer Zeitüberwachung kann auf folgenden Wegen stattfinden:

1.) Mail (Eingehende Mails werden auf Objekt-inhalte überprüft und, falls ein Zeitüberwachungsobjekt erkannt wird, entsprechend eingebucht.)

2.) Syslog (Eingehende Syslog-Nachrichten können auf Schlüsselworte geprüft werden und aktualisieren bei Entsprechung eine Zeitüberwachung.)

3.) Jobtyp „Zeitüberwachung aktualisieren“

 

(*1) Diese Funktionalität steht nur zur Verfügung, wenn das EDIFact-Modul lizenziert wurde. Alle dazugehörenden Anwendungsteile werden standardmäßig nicht angezeigt.

(*2) Diese Funktionalität steht nur zur Verfügung, wenn das InfobandEX-Modul lizenziert wurde. Das Infoband selbst kann jedoch auch genutzt werden, wenn das InfobandEX-Modul nicht lizensiert ist, allerdings nur mit TTC-Cosmos-internen Benutzern und Arbeitsplätzen.

 

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